Deutlich überragen die beiden hohen Türme der Frauenkirche die Dächer der Stadt. Mit ihren berühmten Zwiebeltürmen sind sie das Wahrzeichen Münchens. Offiziell heißt die Kirche „Dom zu unserer lieben Frau”. Umrundet man nun den Dom, fühlt man sich neben diesem gigantischen Backsteinbau erschreckend klein; kein Wunder, die Frauenkirche zählt zu den größten gotischen Hallenkirchen Deutschlands.

Im Inneren werden Sie dann überrascht sein von der klaren, fast strengen Gliederung, der Eleganz der hohen Gewölbe und der Helligkeit des Innenraums. Interessant ist am Eingang die Dokumentation des Wiederaufbaus nach dem Krieg, in dem der Bau aus dem Jahre 1468 fast vollständig zerstört wurde. Erst 1994 konnten die letzten Renovierungsarbeiten abgeschlossen werden. Höhepunkt der vielen kirchenhistorischen Kostbarkeiten ist das beeindruckende Prunkgrabmal Kaiser Ludwigs des Bayern auf der rechten Seite nahe dem Hauptportal.

 

Um den Dom reiht sich eine bunte Palette von kleinen netten Geschäften, in denen Sie von handgezogenen Wachskerzen bis zu ausgefallenem Modeschmuck alles Erdenkliche erstehen können. Verlassen Sie den Kirchhof auf der Nordseite gleich neben dem Korbgeschäft. Zwischen Schäfflerund Maffeistraße erwartet Sie zunächst der Schäfflerhof, der mit seinen unverputzten Ziegelfassaden bewusst an die nordische Bauweise der Frauenkirche anknüpft. Auf der anderen Seite der Maffeistraße befindet sich das Pendant dazu, ein noch viel größerer Komplex von Passagen, die Fünf Höfe: Mit dem Immobilienensemble des CityQuartiers Fünf Höfe wurde hier eine ganz neue Ära des Einkaufens und des Erlebens eingeläutet – weg vom reinen Shopping hin zum anspruchsvollen Lifestyle–Erlebnis.

Wer hier eintaucht, ist in einer eigenen Welt, einer bunten Mixtur aus Edelmarken- Shops, „Kunsträumen”, umgewandelten Innenhöfen mit zum Teil spektakulären Installationen, aber auch Cafés, Bars und Restaurants, Galerien und den Ausstellungsräumen einer Kunsthalle als Herzstück des Ganzen. Drei international renommierte Architekturbüros, Herzog & de Meuron aus Basel, Ivano Gianola aus dem Tessin sowie die Münchner Hilmer & Sattler setzten mit einer völlig neuen „Architektur der Sinne” diese Idee des „Living Culture” um.