Sie ist der Inbegriff eines luxuriösen Einkaufsboulevards. Nur die teuersten aller Edelmarken reihen sich hier aneinander, ergänzt von feinen Juwelieren, bekannten Galerien und wunderbaren Cafés. Natürlich war auch Eitelkeit im Spiel, als sich der bayerische König Maximilian II. 1850 entschloss, eine nach ihm benannte Prachtmeile anzulegen. Und nicht nur das: Ihm schwebte die Verwirklichung eines völlig neuen Architekturstils vor, in dem diese Straße gebaut werden sollte, eben dem „Maximilianstil”. Die Maximilianstraße nimmt ihren Anfang am Max-Joseph-Platz, auf der Höhe von Residenz und Oper.

Im einzigartigen Mix der prächtigen Geschäftsfassaden entdecken Sie gotischen Tudorstyle, italienische Renaissance und Neoklassizismus. Schöpfer dieser einzigartigen Ensembles war der Architekt Friedrich Bürklein, der beim Bau zum ersten Mal die neuen Materialien Glas und Stahlbeton verwendete. Wenden Sie Ihren Blick nach Osten und Sie werden meinen, eine Theaterkulisse vor sich zu haben: Am Ende der Straße, hoch über allem thront das „Maximilianeum” – die bayerische Variante der Akropolis. Und so wollte Maximilian II. seine Stadt auch verstanden wissen – als kulturelles „Isar-Athen”. Auch hierin ist die Maximilianstraße außergewöhnlich, denn sie ist nicht nur die prächtigste Shoppingmeile, sondern auch das kulturelle Herz der Stadt.


Kürzlich wurden, mit viel Pomp, an der Ecke zur Alfons-Goppel-Straße, die Maximilianhöfe eröffnet. Nehmen Sie den breiten Durchgang in der Mitte des Bürkleinhauses. Im hinteren Bereich wurde mit viel Glas und Metall Historisches mit Modernem geschickt verbunden. Eine wahre Augenweide ist die riesige Säulenhalle mit Tuffsteinsäulen und einem Kreuzgewölbe. Hier können Sie shoppen und sich auf vielfältigste Weise kulinarisch verwöhnen lassen und bei Sonne die Seele baumeln lassen.