Auf das ,Und’ kommt es besonders an. Denn stimmt der Knödel nicht, stimmt die Soße nicht, kann’s auch mit dem Schweinsbraten nicht stimmen. Stimmigkeit ist hier die Harmonie der Qualität der Komponenten. Der Knödel sollte ein lockerer Kartoffelknödel sein, sein Herz muss nicht, aber kann ein gerösteter Weißbrotwürfel sein. Geschnitten darf der Knödel überhaupt nicht werden, er muss (natürlich mit Messer und Gabel) auseinander gezogen werden, denn geschnitten würde er die köstliche Soße kaum aufnehmen. Zur Soße selbst: Die Krone aller Soßen hier in Bayern ist der pure Bratensaft. Erst jetzt, in diesem qualifizierten Umfeld kommt auch der Schweinsbraten zur Geltung. Wichtig: Eine resche (knusprige) Kruste sollte er haben und die darf nicht in der Soße liegen.