Bis 26.4. Kunsthalle: MANSON 1969. Vom Schrecken der Situation.
Die nach dem Mörder Charles Manson benannte Schau setzt 35 zeitgenössische Positionen zum Thema „Reiz und Gefahr der Extreme” in Beziehung zu drei Gemälden verschiedener Epochen, darunter Meister Franckes „Christus als Schmerzensmann” und „John, der Frauenmörder” von George Grosz. Mit dabei: Beckmann, Beuys, Brus, Coleman, Eder, Hofer, Kabakov, Kienholz, Meckseper, Nauman, Schneider, Serra, Sherman, Die Tödliche Doris u. a.

15.2.–1.6. Ernst Barlach Haus: Michael Buthe. Der Engel und sein Schatten.
Rund 70 Zeichnungen, Collagen, Skulpturen und Objekten des deutschen Künstlers (1944–1994). Im Zentrum der Ausstellung stehen Arbeiten der 60er- und 70er-Jahre, darunter öffentlich noch nie gezeigte Werke aus Privatbesitz.

10.4.–30.8. Deichtorhallen: Herbert Brandl. Malerei.
Erste deutsche Werkschau des Österreichers (*1959), der u. a. den Austria-Pavillon der 52. Kunstbiennale in Venedig bespielte und auf der documenta 9 zu sehen war. Parallel dazu: Die Londoner Malerin Cecily Brown (*1969) mit erotischen Motiven zwischen Abstraktion und Figuration. Außerdem vom 30.4. bis 16.8. eine Retrospektive des deutschen Fotografen Herbert Tobias (1924–1982).

9.5.–16.8. Bucerius Kunst Forum: Modern Life.
Edward Hopper und seine Zeit. Das Forum beschließt die Trilogie „Amerikanische Kunst 1800–1950” mit Gemälden von Edward Hopper (1882–1967), ergänzt durch rund 65 weitere Werke des New Yorker Whitney Museum of American Art von Georgia O'Keeffe, Man Ray, Stieglitz, Feininger, Sheeler u. a., die sich mit der rasanten Entwicklung der Metropolen als zentralem Thema der amerikanischen Kunst vor dem 2. Weltkrieg befassen.

16.5. Museumsnacht: www.museums-naechte.de

26.6.–29.11. Kunstverein: Karla Black.
Die für ihre Skulpturen bekannte Schottin (*1972) wird mit neuen Arbeiten das gesamte Obergeschoss des Hauses bespielen.

Und vom 26.6.–13.9.:
technisch anspruchsvolle Konstruktionen der schwedischen Installationskünstlerin Nina Canell (*1979).