Das EKO-Haus im Stadtteil Niederkassel ist das Kulturzentrum einer der größten japanischen Gemeinden Europas. Die beiden Schriftzeichen E-KO entstammen einem Text zum Preis des Lichtes Buddha Amidas. Zum ‚Haus’ gehören dieser Garten, ein buddhistischer Tempel, ein traditionelles japanisches Haus mit einem Teeraum, des Weiteren hat das Kulturzentrum Ausstellungs-, Vortrags-, Seminarräume und einen großen Saal. Ein Nebengebäude beherbergt den Kyoseikan, den internationalen Kindergarten und Bibliothek, Archiv, Leseraum und Gästezimmer. Zu den vielen auf japanischer Kultur beruhenden Veranstaltungen gehört natürlich auch die berühmte Teezeremonie (chanoyu), an der man über schriftliche Anmeldung teilnehmen kann pool@eko-haus.de.
Glanzstück der Anlage ist der E-KO-Tempel. Über der Schranke zum Altarraum stehen die beiden Zeichen E-KO (sanfter Glanz – schenkendes Licht). Im Raum selbst dominiert die Farbe Gold, gedacht als Farbe des „Reinen Landes im Westen“. Eines Glanzes, der den Menschen seit jeher von Buddha entgegenkommt. Die Malereien auf den Schiebetüren zeigen Szenen im „Reinen Land“. Die vielfarbige Malerei, in der Pfauen als Bewohner des Gartens Amidas im „Reinen Land„ auf Goldflächen erscheinen, beruht auf der Kano-Schule des 15. Jahrhunderts.
Ein weiteres Highlight ist das im kanonischen ete‚ Japanische Haus’. Dabei ist die 90 x 180 messende Tatamimatte das menschlicher Größe entsprechende Maß, das in allen Bauelementen erhalten und multipliziert ist, in Grundrissen, Schiebeelementen der Wände und Türen, Quertafeln und der Dachkonstruktion. Die Tatamimatten gehören nach jap. Verständnis zum Hauskörper und sind keineswegs Einrichtungsgegenstände.
www.eko-haus.de informiert über die Veranstaltungen im EKO-Haus.

