Zum markanten Outfit des Viertels am ehemaligen Handelshafen gehören die Highlights seiner Architektur. Genannt seien die bemerkenswert eigenständigen Häuser des Stararchitekten Frank O. Gehry in ihrer metallenen Außenhaut und der ungewöhnlichen Schräglage, ihrer Koketterie mit dem schiefen Turm von Pisa. Genannt sei aber auch das alles überragende und sich zum neuen Wahrzeichen aufschwingende Bürohaus Stadttor. Auch ihm kann man – nomen est omen – Koketterie mit mittelalterlichen Verhältnissen nicht absprechen.

Zurück an den Hafen, umrahmt von Glas und Stahl futuristischer aber auch denkmalgeschützter Fassaden, Heimat von Szenekneipen, Bistros und Spitzengastronomie, Kanzleien und Büros, Residenz von Mode, Werbung, Medien und Kunst, Heimat von Immendorffs ‚Monkeys’, Rosalies ‚Flossies’ und demnächst zweier riesiger ‚Königskinder’ von Markus Lüpperz Skulpturen von neun Metern Höhe, die auf den Dächern zweier Wohntürme am Hafen auf die Szene herunterschauen werden auf Arbeit und Vergnügen, auf all die anderen ‚Königskinder’, die abends ins Kino, ins Multiplex gehen, die den Medienhafen in Kneipen, Bistros und Spitzengastronomie zur Fete machen.

