Wann ist Weihnachten?
Wer ab St. Martin (11.11.) in deutschen Landen weilt, sollte sich auch hier in Berlin dem Genuss einer im November noch Martinsgans – später dann Weihnachtsgans genannten Köstlichkeit hingeben. Unvergesslich mit der Weihnachtszeit verbunden, erinnert mich dieser Klassiker an die Kochkünste von Mutter und Großmutter. Und so bleibt mir in diesen Tagen die Gans samt knusprig gebratener Haut plus Rotkohl ein absolutes Must.
Angelehnt an die bodenständige Version der Vorfahren, schwärme ich ihnen hier von einer satten Portion Gans pro Person vor. Bei einer Hafermastgans und einem Rotkohl kommen dazu noch Gemüsezwiebeln, 1 Bund Beifuß, Äpfel, Rotkohl, Rotwein, Zucker, der Saft von Orangen, einige Nelken, Gänseschmalz, Geflügelbrühe, Salz und weißer Pfeffer. Was zu wem oder andere Varianten, das überlassen wir besser Müttern, Großmüttern und entsprechenden Meisterköchen. Mir jedenfalls läuft schon jetzt das Wasser wie Bratensaft im Munde zusammen.

