Umweltbelastungen, Energiekrisen, weltweit monetäres Spekulations-Fiasko, Firmen- und Arbeitsplatzverluste – Kurswechsel und Erneuerung sind global angesagt. Nie war es dringender als heute, über Zukunftsgestaltung nicht nur nachzudenken, sondern das Morgen gestalten zu wollen, mit den „Pfunden zu wuchern”, statt sie zu vergeuden, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und Energien sorgfältig und sparsamer umzugehen, Prozesse derart zu optimieren.
Viele hatten rechtzeitig auf Zukunft gesetzt und profitieren heute. Entsprechende Branchen boomen und die Aussichten werden mit dem Zwang zur Überwindung der Krisen immer besser.
Lassen wir allein deutsche Zahlen sprechen: Von 200000 fehlenden Ingenieuren geht man heute und morgen aus. Das sind glänzende Berufsaussichten, und besondere Chancen bieten die boomenden Branchen der Erneuerbaren Energien. Deutschland ist in diesen Bereichen nicht nur weltweit führend, 250000 Menschen sind hier momentan tätig, in zehn Jahren soll sich diese Zahl verdoppelt und bis 2020 mehr als verdreifacht haben. Um diesen Bedarf zu decken, braucht es entsprechende Studiengänge.

Die Technische Universität (TU) Berlin bietet ab Wintersemester 2009 den Master-Studiengang „Erneuerbare Energien” für Ingenieure an. Dieser Master-Studiengang wird kostenlos als Teil des konventionellen Studiensystems angeboten. Schwerpunktmäßige Themen des Studiengangs werden Solarenergie (Fotovoltaik), Windenergie und Biomasse sein. Voraussetzung ist ein Abschluss des Bachelor-Studiengangs Energie und Prozesstechnik. Die guten Zukunftsaussichten haben sich herumgesprochen und der Studiengang erlebt einen wachsenden Zulauf. Kein Wunder, allein die „grüne” Branche beschäftigt heute schon allein in Windkraftunternehmen über 80000, in der Fotovoltaik fast 40000, in der Biomasse-Branche weit über 30000 Menschen.
