Simon Bólivar nannte ihn den wahren Entdecker Amerikas. ‚Aristoteles der Neuzeit’ nennt ihn eine französische Gedenkmedaille. Vor gut 150 Jahren war Alexander von Humboldt fast 90-jährig in seiner Heimatstadt Berlin gestorben.

Von seinen Expeditionen in die Welt wurde besonders seine Amerika-Expedition zum Vorbild großer wissenschaftlichen Reisen seiner Zeit. Charles Darwin gehörte zu seinen großen Verehrern. „Ich bin von exakten Zahlen besessen“ und „Es ist meine Art, einen und denselben Gegenstand zu verfolgen, bis ich ihn aufgeklärt habe.” Nichts beschreibt Humboldts Methodik akribischen Dokumentierens und Vergleichens besser. Seine berühmteste Forschungsreise war die nach Südamerika.

Zusammen mit dem französischen Botaniker Aimé Bonpland forschte er fünf Jahre lang in Peru, Ecuador, Kolumbien, Venezuela, Mexiko und Kuba. Denkmäler von ihm stehen in New York, Havanna, Berlin. Humboldt-Schulen gibt es in der ganzen Welt. So auch in Lima, Caracas, Puebla (Mexico), Arcata (California) und überall in Deutschland. Die Berliner Universität, und, um ihn wirklich ‚empirisch’ zu erfassen, eine Mondsenke, Meeresströmungen, Gebirge, Gletscher, Affen, Pinguine und Käfer, Kakteen, Orchideen und sogar eine Hefe tragen seinen Namen.