Champagne du Nord
Berliner Weizenbier’ wurde urkundlich Mitte des 17. Jahrhunderts erstmals erwähnt. Schnell entwickelte es sich zum Lieblingsgetränk der Berliner. Schon um 1800 gab es in der Stadt mehr als 700 Weißbierlokale. Als Anfang des 19. Jahrhunderts Napoleons Soldaten die „Berliner Weiße“ kennen lernten, nannten sie es begeistert „Champagne du Nord“.
Auch heute ist die Berliner Weiße aus Berlin nicht wegzudenken. Speziell zum Sommer gehört sie wie Erfrischung zu heißen Tagen. Der Mensch war immer erfinderisch, und die Berliner im Besonderen.
Die Zeiten wurden bunter, und die Berliner Weiße auch. Es gibt sie immer noch als ‚Weiße’, als Weizenbier pur, Champagne du Nord, wenn Sie so wollen. Man trinkt sie aber auch in Grün oder Rot, nennt sie dann ‚mit Schuss’, welcher geschmacklich auf Waldmeister oder Himbeersaft zielt und natürlich für die Farbgebung verantwortlich ist.
